Direktanfrage  Jugendamt
Jugendliche & Kinder

Du bist nicht das Problem.

Wenn du das hier liest, hast du vielleicht gehört, dass du zu uns kommen sollst. Oder du wohnst schon bei uns. So oder so: Hier bekommst du Antworten auf Fragen, die du vielleicht gar nicht laut stellen willst.
Unser Alltag

Unser Alltag


Bei uns lebst du in einem echten Haus mit echten Leuten. Keine Klinik, kein Heim wie im Film. Wir sind vier Häuser im Westallgäu, in jeder Gruppe leben zwischen sieben und zehn andere Kinder oder Jugendliche zusammen.

Wir wissen, dass du vielleicht nicht freiwillig hier bist. Und dass du wahrscheinlich schon ziemlich viel erlebt hast, bevor du herkamst. Das ist okay. Du musst nichts erklären, wenn du nicht willst. Du musst nicht stark sein, wenn du gerade nicht kannst.

Was wir dir versprechen: Wir bieten Dir ein offenes Ohr, bevor wir handeln. Wir geben dir Struktur, aber lassen dir Luft. Wir streiten manchmal mit dir und stehen wieder mit dir auf. Und wir bleiben, auch wenn es schwer wird.
Du sollst dich bei uns sicher fühlen.

Du sollst dich bei uns sicher fühlen.


Wenn du das Gefühl hast, dass jemand bei uns dir zu nahe kommt, dich nicht ernst nimmt oder dir Angst macht, sag es. Du musst dabei nicht alles beweisen können. Du musst nicht beim ersten Mal die richtigen Worte finden.

Es gibt mehrere Wege:

  • Sprich jemanden im Team an, dem du vertraust.
  • Sprich mit der Hausleitung oder der Geschäftsführung.
  • Schreib oder ruf bei einer Person außerhalb unserer Häuser an, die nichts mit uns zu tun hat. Diese Person bekommst du auf Wunsch genannt, und sie ist dazu da, dir zu helfen, wenn du intern nicht weiterkommst.
Was du sagst, wird ernst genommen. Auch wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob das, was du erlebt hast, schlimm genug ist. Es ist immer schlimm genug, wenn du dich nicht wohlfühlst.
Was Du vielleicht wissen willst

Antworten auf echte Fragen

Klick einfach auf eine der untenstehenden Fragen. Und falls deine Frage hier nicht steht: Frag jemanden im Team, oder schreib uns. Kontakt aufnehmen
Aufstehen, Schule, Mittagessen zusammen, Hausaufgaben, freie Zeit, Abendessen, Gemeinsamkeit oder Rückzug. Das Wochenende ist meistens ruhiger und freier. Du hast Struktur, aber bist kein Soldat.
Je nach Gruppe oder Alter gibt es Einzel oder Doppelzimmer. Persönliche Sachen und Privatsphäre sind uns wichtig.
Ja, das ist deins. Wir reden mit dir über geregelte Nutzungszeiten, vor allem in der Nacht und während der Schule. Wir nehmen dir nichts weg ohne Grund.
Das hängt von deiner Situation ab und davon, was im Hilfeplan steht. Manche fahren jedes Wochenende heim, andere seltener oder gar nicht. Wir reden mit dir und deinem Jugendamt darüber, was für dich gut ist.
Stress passiert. Mit anderen Bewohnern, mit dem Team, mit der Schule. Wir setzen uns zusammen und reden. Niemand muss alles allein lösen, und keiner soll Angst haben, Probleme anzusprechen.

Was nicht akzeptiert wird: Gewalt, Zerstörung, Mobbing, Diskreminierung und alles, was andere schädigt oder gefährdet.
Vieles. Wir haben Pferde, machen Musik, gehen wandern, schwimmen, fahren Ski, basteln, kochen, machen Ausflüge. Du kannst aber auch deine Ruhe haben, wenn du das brauchst.
Das gibt es. Solche Tage hat jeder. Du musst nicht immer fröhlich sein. Wir nehmen dich ernst und drängen dich nicht.
Wir machen Hausaufgaben mit dir, organisieren Nachhilfe, wenn nötig, und reden mit deinen Lehrern. Wenn du eine Ausbildung suchst, helfen wir mit Bewerbungen und Praktika.
So lange wie nötig. Manche bleiben ein paar Monate, andere mehrere Jahre. Das wird mit dir, deiner Familie und dem Jugendamt regelmäßig besprochen.
Dafür gibt's Vertrauenspersonen im Haus, mit denen du reden kannst. Was du erzählst, bleibt zwischen euch - außer wenn jemand in Gefahr ist. Dann müssen wir handeln, und das sagen wir dir.
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